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Dänischer FreeBSD-Entwickler verklagt Lenovo
Der dänische FreeBSD-Softwareentwickler Poul-Henning Kamp (phk) verklagt den Notebookhersteller Lenovo, der die Notebook-Sparte von IBM übernommen hatte. Grund für die Klage ist die Bündelung von Microsoft Windows an die Hardware des Notebooks.


Kamp hatte nach der ersten Inbetriebnahme der EULA (Endbenutzer-Lizenzvereinbarung; engl. End User License Agreement) von Microsoft widersprochen, da er als FreeBSD-Entwickler keinen Nutzen in der Windowslizenz und sich gar als konkurrierender Betriebssystementwickler sah. In der EULA ist ausdrücklich vermerkt, dass der Kunde sich bei Nichtzustimmung an den Hersteller wenden könne, um eine Rückerrstattung der Betriebssystemkosten von diesem zu erhalten. Kamp tat dies, woraufhin sich Lenovo jedoch weigerte ihm das Geld zurückzuerstatten. Somit verklagte Kamp Lenovo in Dänemark. Bei solch geringen Wertbeträgen wird in Dänemark zuerst versucht eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen, falls dies nicht möglich sein sollte, wird vor Gericht weiterverhandelt. Sollte er vor dem dänischen Gericht keinen Erfolg erzielen können, so will Kamp auf EU-Ebene eine Klage einreichen. Dort wurden bereits Urteile in Italien und Frankreich gesprochen, bei denen HP und Acer veranlasst wurden, den Geldwert für vorinstallierte Microsoft-Software bei Nichtakzeptierung der EULA zurückzuerstatten.


DruckenDrucken | 15-08-2009, 12:26:00 | heiko
   
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